Heute wollen wir ein Experiment mit Sprudel (“Kohlensäure”) machen. Es geht also um Chemie und nächste Woche wird Dir KaLi Schlaufuchs erklären, warum das Ganze so hübsch ausieht!

Lade hier die Anleitung herunter!

KaLi Schlaufuchs ist auf Deine Beobachtungen und Antworten gespannt, die Du in Dein Forscherprotokoll eintragen und dann an KaLi Schlaufuchs schicken kannst. Oder du schreibst deine Antwort einfach als Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 
CC BY-SA 3.0

Erklärung

Essig ist eine "Säure" und Natron eine "Base". Diese beiden Arten von Stoffen reagieren chemisch miteinander und bilden Kohlendioxid (CO2), die als Bläschen im Wasser aufsteigen. Kohlendioxid ist der gleiche Stoff, den Menschen und Tiere ausatmen, aber dabei entsteht es auf eine andere Art und Weise. In sprudeligen Getränken (Sprudelwasser, Limonade) ist Kohlensäure und auch Kohlendioxid enthalten. So wie sich Zucker und Salz in Wasser lösen können, kann es auch CO2, und ein sehr kleiner eil reagiert dabei chemisch mit dem Wasser zu Kohlensäure. Die sprudeligen Bläschen in Sprudelwasser sind also eigentlich gar nicht die Kohlesäure selbst, sondern das im Wasser gelöste Kohlendioxid.

Mottenkugeln oder Erdnüsse sinken im Wasser bis auf den Grund, sie können nicht schwimmen. Die Bläschen aus Kohlendioxid (aus Essig & Natron oder in Sprudelwasser) lagern sich an unseren Mottenkugeln oder Erdnüssen ab und tragen sie wie eine Rettungsweste an die Wasseroberfläche. Dort zerplatzen die Bläschen und die Mottenkugeln oder Erdnüsse sinken wieder ab, weil sie nicht schwimmen können. Im Wasser beginnt der Prozess dann wieder von vorne. Bis sich genug Bläschen abgelagert haben, ist die Mottenkugel meistens schon sehr tief gesunken und steigt den ganzen Weg zurück an die Oberfläche.