Heute bauen wir einen trickreichen Becher. Er nennt sich “der gierige Becher”, denn wenn Du zuviel in in hineinschüttest, passiert etwas ganz Außergewöhnliches!

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(CC BY-SA 4.0)

"Gierige Becher" gibt es schon seit dem Altertum. Man nennt sie auch "Pythagoräische Becher", denn angeblich hat der berühmte Philosoph und Naturforscher Pythagoras sie erfunden. Mit diesen Bechern, sagt man, wollte Pythagoras gierige Menschen Bescheidenheit lehren. Wozu ist wohl der Knubbel in der Mitte des Bechers ... ?

Erklärung

Hast Du gesehen, wir hoch das Wasser im Becher bestenfalls steigen kann? Bis zum Knick im Strohhalm. Im ersten Bild ganz oben entspricht das dem Knubbel in der Mite des Bechers. Danach fängt es an, unten aus dem Strohhalm herauszulaufen. Dieser Becher "bestraft" also alle, die sich zu gierig zu viel einschenken!

Schauen wir uns einmal an, wie es im Inneren aussieht:

(Nevit Dilmen, CC BY-SA 3.0)

Wenn das Wasser im Becher ansteigt, steigt auch etwas im rechten (kurzen) Ende des Strohhalms. Wenn es oben angekommen ist, läuft es über den Knick im Strohhalm. Mehr noch: Es "saugt" den Rest des Wasser durch das kurze Ende mit nach draußen, der ganze Becher entleert sich.

Man kann damit auch andere Gefäße ausleeren, wenn man keine Pumpe zur Verfügung hat. Das funktioniert aber immer nur, wenn keine Luftblasen im Schlauch sind! Der Schlauch muss also am Anfang einmal mit Wasser gefüllt werden - oder eben der Flüssigkeit, die wir pumpen wollen.

(gemeinfrei)