Heute wollen wir die große Frage beantworten: Schwimmt Knete?

Ich sage: Ja und nein! Kommt darauf an!

Aber worauf...?

Lade hier die Anleitung als PDF herunter!

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Du kannst in einer Woche an dieser Stelle die Lösung oder Erklärung für diesen Versuch nachlesen.

File:Fischkutter-msu-0233.jpg - Wikimedia Commons
(M. Süßen, CC BY-SA 4.0)

 

Erklärung

Die kleine Kugel aus Knete sinkt und schwimmt nicht, das große Boot aus derselben (!) Menge Knete aber schwimmt. Ebenso ist es auch mit echten Schiffen aus Metall. Ein Block aus Stahl schwimmt nicht, aber wenn wir ihn zu einem großen Boot ausformen, dann schwimmt er doch. Das liegt daran, dass das Boot oder Schiff durch seine Form viel mehr Wasser verdrängen. Dabei ist es erst einmal egal, ob das Boot aus Knete oder Stahl gebaut wird.

Entscheidend ist die "Auftriebskraft". So wie ein Heißluftballon nach oben gezogen wird (durch den Auftrieb), passiert das auch im Wasser. Die Auftriebskraft ist umso größer, je mehr Wasser ein Objekt verdrängt. Tatsächlich ist die Auftriebskraft genauso groß, wie das Wasser wiegt, das vom eingetauchten Objekt verdrängt wird.

Beispiel:

1 Knetekugel mit 5 cm Durchmesser

  • wiegt 100 g
  • verdrängt 65 cm3 Wasser
  • diese 65cm3 Wasser wiegen 65 g
  • Auftriebskraft entspricht 65 g (kleiner als 100 g)
  • Knetekugel schwimmt nicht

2 Kneteboot

  • wiegt 100 g
  • verdrängt 200 cm3 Wasser
  • diese 200 cm3 Wasser wiegen 200 g
  • Auftriebskraft entspricht 200 g (größer als 100 g)
  • Kneteboot schwimmt!

 

Vergleich Gewichts- und Auftriebsschwerpunkt

(MikeRun, CC-BY-SA 4.0)